Eingewöhnung

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Die gute Eingewöhnung der Kinder ist Voraussetzung für einen guten Übergang von Familie zur Großtagespflege. Dieser Übergang ist ein ganz besonderer Schritt zur Entwicklung und bedeutet oft das erste Mal eine längere Trennung von vertrauten Bezugspersonen. Die Eingewöhnung soll für Eltern und Kind ein positives Erlebnis sein. Wir orientieren uns dabei am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Dieses pädagogisch fundierte Modell stellt das Grundgerüst dar. Die Eingewöhnungszeit ist individuell unterschiedlich.

  1. Grundphase: In dieser Zeit ist die Bezugsperson gemeinsam mit dem Kind in der GTP und es finden keine Trennungsversuche statt. Die Erzieherin versucht vorsichtig erste Kontakt­aufnahme über Spielangebote.
  2. Trennungsphase: In dieser Phase entfernt sich der anwesende Elternteil aus dem Raum, bleibt in der Nähe. Die Reaktion des Kindes entscheidet über die Länge der Trennung (max. 30 Minuten)
  3. Stabilisierungsphase: Die Erzieherin übernimmt sukzessive die gesamte Pflege des Kindes und bietet sich verstärkt als Spielpartner an, wobei der Elternteil im Blickkontakt mit dem Kind bleibt. In dieser Phase versuchen wir die Trennungszeiten auszudehnen.
  4. Schlussphase: Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ akzeptiert. Ein soziales Band zwischen Erzieherin und Kind besteht – das Kind lässt sich von der Erzieherin trösten.